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Tierkommunikation - Intelligenz der Tiere

Themen-Beitrag zu Tierkommunikation
Tierkommunikation - Intelligenz der Tiere

Tierkommunikation - Sind Tiere überhaupt intelligent genug?

Menschen und Tiere leben seit ihrer ersten Begegnung miteinander. Genau datieren lässt sich das natürlich nicht, genauso wenig, wie sich die erste Spezies nachweisen lässt, die den Menschen zum ersten Mal gesehen hat.

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund geht jedoch mindestens 14.000 Jahre zurück. Auch mit den Katzen herrscht seit über 10.000 Jahren eine intensive Freundschaft. Doch auch wenn die Tiere in der breiten Masse in unserer heutigen Zeit wohl so wertgeschätzt werden wie nie zuvor, gibt es noch immer viele Menschen mit differenzierten Gedanken.

Leider glauben immer noch viele Menschen, dass Tiere nicht intelligent sind. Tiere werden oft nicht mit dem gleichen Mass an Respekt wahrgenommen wie Menschen. Das liegt gewöhnlicherweise daran, dass viele Menschen sich einfach nicht genug mit ihnen auseinandersetzen. Tatsächlich gibt es immer wieder Menschen, die die Frage stellen, ob sie denn überhaupt intelligent genug für ein Gespräch mit einem Menschen sind.

Experten für Tierkommunikation sind oft fassungslos über solche Ansichten. Es gibt viele Gründe, warum Menschen nicht verstehen, wie die Tierkommunikation funktioniert. Unter anderem fällt dann eben auch immer wieder dieser Aspekt. Dabei sieht die Realität ganz anders aus, als viele dieser Personen denken.

Sind Tiere intelligent?

Doch bevor wir uns die Tierkommunikation im Zusammenhang mit der Intelligenz eines Tieres ansehen, gehen wir zunächst einmal auf die Frage ein, ob sie im Allgemeinen als intelligent bezeichnet werden können. Auch wenn es heute kaum mehr vorstellbar ist, gibt es tatsächlich noch genug Menschen, die sie für dumm halten.

Dabei könnten diese Behauptungen gar nicht weiter entfernt von der Wahrheit sein. In Wirklichkeit sind viele Tiere sehr intelligent. Dazu zählen auch unsere Haustiere. Aber wie beschreibt man Intelligenz überhaupt?

Intelligent zu sein bedeutet als Tier viel mehr, als einfach nur Befehlen folgen zu können. Es geht nicht nur um die Kooperationsbereitschaft, wie es beispielsweise Hundehalter oft erwarten. Auch Kreativität beim Lösen von Aufgaben, Erkennungsvermögen und der Verstand im Allgemeinen tragen einen wesentlichen Teil zur Intelligenz eines Tieres bei.

So können Katzen beispielsweise als sehr intelligent betrachtet werden, da sie ein besonders präzises Gedächtnis haben und eine bemerkenswerte Lernfähigkeit besitzen. Im Prinzip kann man auch nicht sagen, welches das intelligenteste Tier ist und welches eher als dumm zu bezeichnen ist. Natürlich gibt es Spezies, die mit ihrem Verstand und ihrer kreativen Lösungsbereitschaft beeindrucken, aber es ist nun mal so, dass Intelligenz nicht mit einer allgemeingültigen Definition für unterschiedliche Spezies funktionieren kann.

So benötigt ein Seeigel nun einmal andere geistige Fähigkeiten als eine Fledermaus, was natürlich nicht bedeutet, dass sie nicht intelligent sind. Affen, Elefanten, Delfine, Ratten, Schweine und Tauben können gut Denkaufgaben lösen und mit Werkzeugen umgehen. Jedes Tier ist auf seine eigene Art und Weise intelligent, denn schliesslich benötigt jedes einzelne seine Klugheit in einem anderen Bereich.

Reicht es für die Kommunikation?

Nun sollte schon einmal deutlich sein, dass sie definitiv sehr intelligent sein können. Doch jetzt zur Auflösung der eigentlichen Frage. Sind sie eigentlich schlau genug für ein Gespräch mit einem Menschen? Um diese Frage zu beantworten, muss allerdings erst einmal verstanden werden, wie die Tierkommunikation überhaupt funktioniert.

Jedes Kind weiss, dass Tiere nicht sprechen können. Zumindest nicht, wenn es sich um unsere menschliche, verbale Sprache handelt. Tiere kommunizieren nicht auf dieselbe Art und Weise wie wir Menschen. Das liegt einfach daran, dass sie nicht die gleiche physische Beschaffenheit haben wie wir. Tiere können keine menschlichen Worte sprechen, doch sie kommunizieren auf eine andere Weise.

Damit Menschen und Tiere seit Jahrtausenden zusammenleben können, benötigt es wohl oder übel Mittel, um sich auszutauschen. Diese Unterhaltungen fallen nonverbal aus. Wir bemerken auch ohne Worte, wenn es unserem Hund schlecht geht. Andersherum bemerkt er das auch. Doch natürlich ist auch das keine richtige Konversation, so wie sie in der Tierkommunikation vorkommt.

Die Tierkommunikation findet auf telepathischem Wege statt

Das bedeutet, dass Gedanken und Emotionen komplett ohne verbale oder physische Aktivität vermittelt werden. Das Ganze funktioniert also rein mental. Diese Art der Kommunikation kann mit jedem Tier erfolgen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Tiere für eine Konversation der telepathischen Art überhaupt keine besondere Intelligenz benötigen.

Im Grunde müssen sie nur Lebewesen sein. Schon dann kann ein Gespräch bereits stattfinden. Die Frage nach der Möglichkeit zur Kommunikation zwischen Tier und Mensch bezüglich der Intelligenz ist also eigentlich völlig uninteressant, da die Intelligenz keine Rolle spielt. Doch auch unabhängig von der Tierkommunikation macht es wenig Sinn, Tiere als intelligent oder gar "dumm" herabzustufen. Sie sind in den Bereichen klug, in denen sie es sein müssen. Sie nutzen ihre Intelligenz zum Überleben, was ihnen auch gelingt. Kein Tier ist also nicht klug genug, um mit Ihnen ein Gespräch zu führen! Eben auf seine Weise ...


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